Frühgeborenenstation

Frühgeborenenstation

Von einer Frühgeburt spricht man dann, wenn ein Kind vor der Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche geboren wird. Rund 60.000 Kinder sind das jedes Jahr in Deutschland. Frühgeborene sind damit die größte Kinderpatientengruppe Deutschlands. Weil die Organe der zu früh geborenen Kinder noch nicht vollständig ausreifen konnten, brauchen sie intensive medizinische Betreuung.

Im Klinikum Emden werden Kinder, die ab der 32. Schwangerschaftswoche geboren wurden, von einem hochkompetenten Team aus Medizinern und Pflegekräften betreut. Die Emder Kinderklinik arbeitet sehr eng mit dem Perinatalzentrum der Kinderklinik des Klinikums Oldenburg zusammen, wo auch jüngere Frühgeborene betreut werden. Diese Kinder werden ins Klinikum rückverlegt, wenn sich ihre Situation stabilisiert hat. Für die ohnehin stark belasteten Eltern ist es wichtig, ihre Kinder möglichst heimatnah betreut zu wissen.

Im Januar 2016 wurde die Früh- und Neugeborenenstation des Klinikums renoviert und dabei auch ein neuer Aufenthaltsraum sowie ein zusätzliches Bad für die Eltern geschaffen. In den Zimmern der Station können bis zu acht kranke Neugeborene und Frühgeborene untergebracht werden. In den neuen Aufenthaltsraum können sich die Eltern zurückziehen, um für einen Moment zur Ruhe zu kommen oder sich untereinander auszutauschen.

Dieses Zimmer kann außerdem als zusätzlicher Schlafraum für Väter genutzt werden. Der besondere Clou: Zwischen einem der Patientenzimmer und dem Aufenthaltsraum ist ein Fenster, das mit blickdichten Rollos versehen ist. Wenn die Mutter die Jalousie öffnet, hat der Papa seine Lieben nun immer im Blick. Bisher gab es diese Möglichkeit nicht, so dass nachts nur ein Elternteil – in der Regel sind das die Mütter - im Krankenhaus bleiben konnte.

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