Was ist EEG?

Die Elektroenzephalographie ist eine Standarduntersuchung in der Neurologie und wurde erstmals 1924 von Hans Berger als Methode entwickelt. Mittels auf die Kopfhaut aufgebrachter Elektroden werden Spannungsschwankungen der elektrischen Aktivität des Gehirns registriert und graphisch dargestellt. Die Elektroden werden am Kopf nach einem klar definierten System angebracht, dem sogenannten 10-20- (ten-twenty) -System, bei dem die Abstände zwischen den einzelnen Elektroden genau festgelegt sind.
Da die Größenordnung der auf der Kopfhaut zu messenden Signale in einem Bereich von 5 bis 100 µVolt (1 Mikrovolt = 1 Millionstel Volt) liegen, sind empfindliche Messverstärker erforderlich, um entsprechende Spannungsunterschiede in graphischen Ableitungen sichtbar zu machen.

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