Laboruntersuchungen von Körperflüssigkeiten (Blut, Liquor, Urin)

Heute gehört eine Blutuntersuchung bei Aufnahme zum Standardprogramm, es sei denn es liegen ganz aktuelle auswärtige Werte vor, so dass es nicht sinnvoll ist, die Untersuchung zu wiederholen. Diese Untersuchung ist nicht zuletzt deshalb wichtig, weil hinter manchen rein psychisch erscheinenden Störungen sich z.B. ein Hormonmangel verbergen kann. Auch während einer Behandlung mit Medikamenten sollten regelmäßig bestimmte Blutwerte überprüft werden, um mögliche Nebenwirkungen früh zu erfassen. Die Bestimmung der Konzentration von Medikamenten im Blut ist in bestimmten Fällen sinnvoll und wichtig, um eine Über- oder Unterdosierung zu vermeiden.

Die Untersuchung des Liquors („Nervenwasser“) wird bei Verdacht auf einige Krankheiten durchgeführt wie zum Beispiel bestimmte entzündliche Erkrankungen des Nervensystems oder sogenannte degenerative Erkrankungen wie z.B. die Alzheimer-Krankheit.

Urinuntersuchungen spielen vor allem bei Infektionen des Blasen-Nieren-Systems eine Rolle, um eine gezielte Behandlung zu ermöglichen.