25.000 Euro vom Förderverein Sterntaler

Hilfe für Neugeborene in Emder Kinderklinik

Sterntaler, der Förderverein der Emder Kinderklinik, unterstützt das Krankenhaus in Emden seit 2002 und hat in dieser Zeit mit seinem Engagement viele Anschaffungen überhaupt erst möglich gemacht. Jetzt hat das Klinikum vom Förderverein ein Bilirubin-Messgerät im Wert von ca. 5.000 Euro erhalten. Außerdem unterstützt Sterntaler das Klinikum bei der Anschaffung eines mobilen Inkubators im Gesamtwert von ca. 75.000 Euro mit einer weiteren Spende von 20.000 Euro.

Mit einem Bilirubin-Messgerät wird bei den Neugeborenen, bei denen ein Verdacht auf eine Neugeborenengelbsucht besteht, die Haut auf eine Gelbfärbung des Gewebes untersucht. Damit sind keine Blutentnahmen mehr erforderlich. „Den Neugeborenen wird ein Picks erspart. Das bedeutet weniger Stress für die anfälligen Neugeborenen und ihre Eltern. Den Kleinen bleibt eine schmerzhafte Erfahrung erspart“, beschreibt Chefarzt Ansgar P. Wosnitza die Vorteile. Durch zuverlässige Messungen in deutlich weniger Arbeitsschritten werde dabei die Effizienz gesteigert, so dass mehr Zeit für die Versorgung der Säuglinge zur Verfügung stehe. „Alle Beteiligten profitieren von dieser Anschaffung, für die wir uns recht herzlich beim Förderverein bedanken“, so Geschäftsführer Claus Eppmann bei der Übergabe.

Ziel des Fördervereins Sterntaler ist eine gute medizinische Versorgung von Kindern in der Kinderklinik im Klinikum Emden. „Die Anschaffung aktueller Medizintechnik ist ein Beitrag, den wir sehr gerne erbringen“, macht der Sterntaler-Vereinsvorsitzende Harald König deutlich. Möglich seien solche Anschaffungen nur durch eine Vielzahl von Spendern, die dem Verein größere und kleinere Beträge zur Verfügung stellten. Für die Anschaffung dieses Messgerätes wurde u.a. eine großzügige Spende der Mitarbeiter des Kraftwerkes Emden zu Weihnachten eingesetzt, die durch den Arbeitsgeber, der Firma Statkraft Deutschland, verdoppelt wurde.

Gleichzeitig hat der Vorstand des Fördervereins jetzt beschlossen, sich mit 20.000 Euro am Kauf eines Transportinkubators („Brutkasten“ für Neugeborene) zu beteiligen. Die Gesamtinvestition beträgt ca. 75.000 Euro. Die Klinik hat diesen neuen Inkubator jetzt bestellt, er wird der Klinik im Sommer zur Verfügung stehen. Geschäftsführer Eppmann und Chefarzt Wosnitza machten deutlich, dass mit der Sterntaler-Unterstützung viele Investitionen in der Kinderklinik überhaupt erst möglich werden.

Bildunterschrift: Bei der Übergabe des Bilirubin-Messgerätes der Firma Dräger an die Kinderklinik Emden (v.l.): Ansgar P. Wosnitza (Chefarzt der Kinderklinik Emden, Harald König (Vorsitzender des Fördervereins Sterntaler), Claus Eppmann (Geschäftsführer).

Geschrieben am 29.03.2018