Intensivstation

Das Zentrum für Intensivmedizin ist 2007 aus dem organisatorischen und räumlichen Zusammenschluss der ehemals Internistischen und anästhesiologisch/operativ/neurologischen Intensivstation hervorgegangen; es verfügt über 20 Betten (10 ICU + 9 IMC + 1 Intervention/AWR). Im 1. Stock des Klinikums hat die Station direkten Anschluss an den Aufwachraum des OP, auf der gleichen Ebene befinden sich die Radiologie incl. CT und auch der OP-Trakt.

Die personelle ärztliche Besetzung wird aus sämtlichen belegenden Kliniken gestellt (Rotationsprinzip), zusätzlich ist ein fester Stamm aus Fachärzten im Schichtdienst tätig. Die Gesamtleitung der Station obliegt der Klinik für Anästhesiologie & Intensivmedizin. Unsere Klinik für Intensivmedizin ist von der DGAI zertifiziert und verfügt über die volle Weiterbildungsberechtigung zur speziellen Intensivmedizin. Durch die enge Kooperation des Zentrums für Intensivmedizin mit der Stroke Unit (Schlaganfallstation) unseres Klinikums (2. Stock) erfahren wir auch neurologisch- fachärztliche Unterstützung.

Unsere intensivmedizinische Therapie ist weitgehend standardisiert und im Intranet veröffentlicht. Klinische und auch wissenschaftliche Hauptthemen der Emder Intensivmedizin sind die Behandlung der Sepsis sowie die Behandlung des akuten Lungenversagens. In diesen Bereichen liegen auch unser besonderes Engagement und die spezielle Expertise der Klinik.

Leistungsspektrum

  • sämtliche Beatmungsverfahren, 10 Beatmungsbetten
  • Behandlung des schweren Lungenversagens (incl. extrakorporaler Verfahren/ VV-ECMO)
  • geplante Zertifizierung als Weaningzentrum
  • moderne Narkoseverfahren (Inhalationsnarkosen)
  • Punktionstracheotomien (Luftröhrenschnitt in Schlüssellochtechnik)
  • modernste Behandlung schwerer Blutvergiftungen (Sepsis) unter anderem mit
  • Extrakorporaler Entfernung von Botenstoffen
  • Mitglied im Deutschen Qualitätsbündnis Sepsis, SepNet Studienzentrum
  • Messung der Herzleistung (Katheter und auch Ultraschall)
  • Anlage von vorübergehenden Herzschrittmachersystemen
  • Nierenersatzverfahren
  • Immunadsorptionstherapie bei ZNS Erkrankungen
  • Diagnostische und therapeutische Lungenspiegelungen
  • Ultraschallgesteuerte Platzierung von Schmerzkathetern und schwierigen Gefäßzugängen
  • Messung der hirnvenösen Sauerstoffsättigung, Monitoring der Leberfunktion
  • mechanisches System für Wiederbelebungsmaßnahmen
  • Kühlung nach Wiederbelebung (Hypothermiebehandlung)

Leistungszahlen 2018 zusammengefasst:

  • 804 Patienten auf der Intensivstation, 2561 Behandlungstage
  • 1657 Patienten auf der IMC, 2189 Behandlungstage
  • 1570 Beatmungstage