Intensivmedizin zertifiziert

Auf der Intensivstation des Klinikums Emden sind die Patienten bestens versorgt. Das unterstreicht die Deutsche Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin (DGAI) mit der Zertifizierung der Klinik für interdisziplinäre Intensivmedizin. Patienten, die eine besondere Überwachung und Pflege benötigen, erhalten dort eine kompetente ärztliche und pflegerische Versorgung. „Es ist wichtig, dass wir die Leistungsfähigkeit in unseren Häusern auf dem Weg zur Zentralklinik beibehalten und die Qualitätsanforderungen bestmöglich erfüllen. Dafür ist diese Zertifizierung ein Beleg“, sagt die Medizinische Geschäftsführerin Dr. Astrid Gesang.

Die Intensivmedizin befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von akut lebensbedrohlichen Zuständen und Krankheiten. Durch eine zunehmende medizinische Komplexität in der Behandlung und Verwaltung wird die optimale Versorgung von Patienten immer anspruchsvoller. Die DGAI hat es sich zum Ziel gesetzt die Qualität in der Intensivmedizin zu sichern und mit der Vergabe von Zertifikaten transparent zu gestalten.

Das Klinikum Emden überzeugte die Gesellschaft während eines zweitägigen Audits und erhielt das modulare Zertifikat für die Intensivmedizin. Das Klinikum Emden verfügt somit nachweislich über eine sehr gut aufgestellte Intensivstation mit interdisziplinärer Belegung. Es liegt eine hochwertige Ausstattung mit medizinischen Geräten vor, sowohl am Bettplatz der Patienten als auch im diagnostischen und therapeutischen Bereich. „Wir sind alle sehr stolz auf die von unabhängigen intensivmedizinischen Experten erhobene exzellente Bewertung“, so Dr. Klaus Kogelmann, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Klinikum Emden.

Für die Zertifizierung durch die DGAI müssen Krankenhäuser unterschiedliche personelle und sachliche Voraussetzungen belegen. Wichtig sind unter anderem eine moderne technische Ausstattung, qualifiziertes ärztliches und pflegerisches Personal und umfassende Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Auch ein funktionierendes Ausfallkonzept für den Notfall und ein durchdachtes Ausbildungskonzept sind wichtige Bewertungskriterien.

Die Intensivstation bildet gemeinsam mit der Abteilung Intermediate Care (IMC) das Zentrum für Intensivmedizin am Klinikum Emden. Die IMC ist dabei als sogenannte Intensivüberwachungspflege das Bindeglied zwischen der Intensivstation und der Normalstation. Insgesamt verfügt das Zentrum für Intensivmedizin über 20 Betten. Jährlich werden hier rund 2.000 Patienten mit akut lebensbedrohlichen Krankheiten behandelt.

Im Team erfolgreich: An der Zertifizierung der Intensivmedizin im Klinikum Emden sind viele Mitarbeiter beteiligt.

Geschrieben am 06.06.2019