Klinikum Emden zertifiziert

Höchste Qualität bei künstlichen Gelenken

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie erfüllt höchste Qualitätsmaßstäbe, wenn es um den Einsatz von künstlichen Knie- und Hüftgelenken geht. Gerade erhielt das Team um Chefarzt Dr. Bernhard Scherger die erneute Zertifizierung als EndoProthetikZentrum. Dabei gibt es im Klinikum Emden eine Besonderheit: Die Implantation einer Hüftprothese wird in den meisten Fällen über einen sogenannten minimal invasiven Zugang durchgeführt. Das hat viele Vorteile für die Patienten.

Qualität, Transparenz, Fallzahlen und Organisationsstrukturen sind wesentliche Faktoren im Rahmen einer Zertifizierung. Für die Re-Zertifizierung des EndoProthetikZentrums (EPZ) hat die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Klinikums Emden nachgewiesen, dass sie diese hohen Anforderungen erfüllt. „Unser hoher Qualitätsmaßstab ist für die Patienten, die sich eine Klinik aussuchen, von großer Bedeutung“, weiß Chefarzt Dr. Bernhard Scherger.

Über die sich immer weiter entwickelnden Operationsmethoden informieren sich die Patienten im Vorfeld eines solchen Eingriffs. In vielen Fällen wird die Implantation einer Hüftprothese im Klinikum Emden über einen minimal invasiven Zugang durchgeführt. Hierbei werden, anders als bei den herkömmlichen Zugängen, keine Muskeln durchtrennt, sondern der Weg zum Hüftgelenk zwischen den Muskeln gewählt. Dieses Verfahren ist schonender für das Gewebe, bringt dem neuen Gelenk mehr Stabilität durch den Erhalt der Muskulatur. „Die Patienten können mit diesem Verfahren schneller wieder gehen“, erläutert Dr. Peter Ullmann, Leitender Oberarzt der Klinik, den Mehrwert für den Patienten. Auch der Hautschnitt sei kürzer. Damit habe dieses Operationsverfahren als Nebeneffekt auch kosmetische Vorteile.

Neben modernen Operationsmethoden spielt die professionelle Betreuung der Patienten nach der OP sowie entsprechende Rehabilitations-Maßnahmen eine wesentliche Rolle für einen guten Heilungsverlauf. Für die Zertifizierung werden deshalb sowohl andere Abteilungen des Krankenhauses, die mit dem EPZ eng zusammenarbeiten, als auch externe Partner in die Überprüfung einbezogen. „Diese hohe Qualität ist nur mit einem gut ausgebildeten Team zu gewährleisten“, so Chefarzt Dr. Scherger. Dazu zähle das Operationsteam genauso wie Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Sozialarbeiter.

Am Anfang einer erfolgreichen Endoprothetik-Operation steht dabei in Emden stets die ausführliche Beratung über die Behandlungs- und Operationsmöglichkeiten. Dazu bietet das Klinikum Emden eine Endoprothetik-Sprechstunde donnerstags von 13.30 bis 15.30 Uhr im MVZ Klinikum Emden, Bolardusstraße 20, an. Anmeldung unter Telefon 04921-983300.

Foto von links: Dr. Peter Ullmann, Leitender Oberarzt, Dr. Bernhard Scherger, Chefarzt, Dr. Astrid Gesang, Medizinische Geschäftsführerin, Philipp Seelig, Oberarzt.

Geschrieben am 05.09.2018