Knieschmerzen – Wann ist ein Implantat notwendig?

Das Klinikum Emden lädt am Mittwoch, 08. Mai, um 17 Uhr zum Vortrag „Das künstliche Kniegelenk“ ein. Im Rahmen der Vortragsreihe „Gesundheit braucht Information“ referiert Dr. Bernhard Scherger, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, über Behandlungsmöglichkeiten bei Kniearthrose.

Die Kniearthrose, medizinisch Gonarthrose genannt, gehört zu den häufigsten Verschleißerkrankungen der Gelenke. Durch Verletzungen, Fehlstellungen oder natürliche Abnutzung kann der Knorpel im Gelenk beschädigt werden. Die Folgen sind dauerhafte Schmerzen im Knie und eine eingeschränkte Beweglichkeit. Betroffen sind vor allem ältere Personen. In Deutschland leidet jeder Zehnte über 60 an einer Kniearthrose. Doch auch jüngere Personen sind immer häufiger von Knieschmerzen betroffen.

In seinem Vortrag beschreibt Dr. Bernhard Scherger das Krankheitsbild der Kniearthrose und zeigt verschiedene Therapieverfahren auf. Denn erst wenn andere Behandlungsformen wie Medikamente oder Physiotherapie keinen dauerhaften Erfolg erzielen konnten, kommt ein künstlicher Gelenkersatz in Frage. Auf der Veranstaltung werden die verwendeten Implantate beschrieben und der Behandlungsablauf vor und nach einer Operation aufgezeigt. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet im ForumKlinikum des Klinikums Emden statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Geschrieben am 03.05.2019